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von Dorothy Rieke

Eines Abends, nach einer Mittwochabendver- sammlung, sagte meine Freundin zu ihrer Freundin etwas. Sie sagte mit großer Bestimmtheit und Über- zeugung in ihrer Stimme: „Mach dir über nichts Sorgen – es geschehen wunderbare Dinge.“ Sie war so nachdrücklich bei ihrer Aussage, dass eine an- dere Dame es auch hörte. Auf dem Heimweg be- gann sie, über diese positive, freudige Einstellung nachzudenken. Sie erkannte, dass diese positive, freudige Einstellung sicherlich nicht die Haltung war, die sie gepflegt hatte. Sie war aus vielen Grün- den sehr besorgt gewesen – eine unheilbare Krank- heit, die immer schlimmer wurde, ein Geschäft, das gescheitert war, und ihr Sohn, der sich in einer Ge- fahrenzone in Korea befand. Sie fragte sich: „Wie kann ich mich freuen und sagen, dass sich wunder- bare Dinge ereignen?“ Die Antwort kam: “Da Gott alles ist, was es gibt, und Er sich selbst ausdrückt, müssen die Ergebnisse wunderbar sein”.

von Duncan Sinclair

Welch eine Kluft besteht zwischen den Überzeugungen, die die Menschen über sich selbst hegen, und der Wahrheit über sie! Im ersten Kapitel der Genesis steht im einfachsten Wortlaut geschrieben, dass „Gott den Menschen nach seinem Bilde erschaffen hat“. Da Gott vollkommen ist, muss auch der Mensch vollkommen sein, doch wie gerne sind die Menschen bereit, an die Unvollkommenheit des Menschen zu glauben.

von Duncan Sinclair

Welch tiefe Gewissheit der Fürsorge Gottes und seiner Macht, zu helfen, zieht sich durch die Psalmen! In Psalm 46 (King James Bibel) heißt es: „Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, eine sehr gegenwärtige Hilfe in der Not“, und in Psalm 91 lesen wir: „der spricht zu dem Herrn: / Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe... Es wird dir kein Übel begegnen, und keine Plage wird sich deinem Hause nahen.“

Eine Legende, die in Mrs. Eddys Haus auf ihren Wunsch hin mehrmals vorgelesen wurde.

Einst floss ein Fluss frei und leicht über sein felsiges Bett, aber eines Nachts fiel die Temperatur des Wassers um etwa ein Dutzend Grad und fiel den ganzen nächsten Tag weiter. In der Nacht hatte sich eine dicke Eisschicht gebildet, unter der der Fluss floss.

von Martha A. Holton

Nirgendwo in der Bibel wird uns gesagt, dass wir versuchen sollen, etwas zu tun. Uns wird gesagt, wir sollen uns freuen, nicht versuchen, uns zu freuen; wir sollen singen, nicht versuchen, zu singen; wir sollen laufen und nicht müde werden; wir sollen zuhören; wir sollen unsere Feinde lieben; wir sollen das Evangelium predigen und die Kranken heilen - aber es wird nicht erwähnt, dass wir es versuchen. Die Arbeit ist unsere Sache - ohne Entmutigung, Selbstmitleid oder die Frage nach dem Warum. Unsere Probleme zu lösen, nicht einfach nur zu versuchen, sie zu lösen, bedeutet, dem göttlichen Gebot „Arbeite an deinem eigenen Heil“ zu gehorchen. Gott hat alles geschaffen. Noah ging in die Arche, David tötete den Philister, und Jesus erweckte die Toten auf, indem er tat - nicht indem er versuchte, etwas zu tun.