Mary Baker Eddy

Dieser Artikel wurde Mary Baker Eddy von einem ihrer Schüler zugeschrieben und findet sich in dem Buch „Essays and Other Footprints“, von Richard Oakes

Wer einen anderen verachtet, entwertet sich selbst. Wer einen anderen geringer als das Bild Gottes sieht, beeinträchtigt seine Sicht von der Vortrefflichkeit seines eigenen wahren Wesens und von der Rechtschaffenheit Gottes. Wer den gefallenen Zustand eines anderen verkündet, gesteht seinen eigenen und öffnet sich der gleichen Versuchung, denn wir sind Brüder; man kann nicht über die Schwäche eines anderen spotten und selbst ganz stark sein.

Aus „Vermischte Schriften“ S. 320

Dieser bedeutsame Tag, gekrönt durch die Geschichte der Idee der Wahrheit — ihrer irdischen Ankunft und Geburt —, ist dem Herzen der Christlichen Wissenschafter besonders teuer; ihnen ist das Erscheinen Christi in einem tieferen Sinn überaus kostbar und reich an göttlichen Segnungen für die Menschheit.

Der Stern, der liebevoll auf die Krippe unseres Herrn herabschaute, leiht dieser Stunde sein strahlendes Licht: das Licht der Wahrheit, das den Menschen ermutigt, führt und segnet, wenn er danach strebt, die kindhafte Idee göttlicher Vollkommenheit zu erreichen, die über der menschlichen Unvollkommenheit aufdämmert; es beschwichtigt die Furcht des Menschen, erleichtert ihm seine Lasten, veranlaßt ihn, sich zu Wahrheit und Liebe zu erheben, zu der durch sie verliehenen holden Freiheit von Sünde, Krankheit und Tod.

Aus „Die Erste Kirche Christi, Wissenschafter und Verschiedenes“ von Mary Baker Eddy, Seite 261

Für mich enthält Weihnachten ein offenes Geheimnis, das nur von wenigen — oder von niemandem — verstanden wird und unaussprechlich ist, ausgenommen in der Christlichen Wissenschaft. Christus wurde nicht vom Fleisch geboren. Christus ist die Wahrheit und das Leben, aus Gott geboren — aus Geist geboren, und nicht aus der Materie. Jesus, der galiläische Prophet, wurde aus den geistigen Gedanken der Jungfrau Maria über Leben und seine Offenbarwerdung geboren.

Aus „Vermischte Schriften“ von Mary Baker Eddy, Seite 162

Der leibliche Jesus trug unsere Schwachheit, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Er war der Wegweiser, er litt im Fleisch und zeigte den Sterblichen, wie sie den Sünden des Fleisches entrinnen können.

Einen unkörperlichen Jesus von Nazareth hat es nicht gegeben. Der geistige Mensch oder Christus war, als Bild des Vaters, ohne Körperlichkeit oder endliches Gemüt.

Mary Baker Eddy zugeschrieben

„Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten sie umsonst, die daran bauen.“ Solange Sie versuchen, den Körper zu vergeistigen oder ihn durch Ihre eigene geistige Anstrengung zu heilen, solange Sie versuchen, Gesundheit zu schaffen, arbeiten Sie vergeblich, denn Sie versuchen, Gottes Teil zu tun, das zu tun, was bereits getan wurde.

Aus Mary Baker Eddys Lessons of the Seventh Day, (das “braune Buch”), von Mary Baker Eddy

Ich wandle auf der Erde in der Atmosphäre der Liebe, die mich in geistiger Anziehungskraft hält. Die Liebe, die ich widerspiegele, stößt jeden Irrtum des sterblichen Gemüts ab, denn Liebe ist das einzige Gesetz und Liebe ist alle Aktivität. Liebe füllt alle Kanäle und vertreibt allen Irrtum. Liebe reinigt, inspiriert, schützt und erfüllt.

von Mary Baker Eddy

Die Kraft der göttlichen Intelligenz verleiht Ihnen uneingeschränkte Geschäftsfähigkeit, Scharfsinn und Verständnis, eine Charakterwahrnehmung und ein klares systematisches Wissen, das zum Erfolg führt. Wahrheit, die von Ihnen widergespiegelt wird, zieht Geschäfte aus allen Kanälen des Guten an. Es gibt keine Furcht, Krankheit, Neid, Zweifel, Ängste, Hass oder Eifersucht.

Auszüge aus Divinity Course und General Collectanea von Mary Baker Eddy

Unser Zuhause ist im Gemüt, im geistigen Bewusstsein, der ewigen Harmonie der Seele. Der Baumeister und Erbauer dieses Hauses ist Gemüt. Es ist in der Ewigkeit gebaut und verankert. Nichts kann die Harmonie unseres Zuhauses zerstören. Gemüt füllt es mit den Herrlichkeiten des Reiches Gottes. Keine Furcht vor Sünde, Krankheit oder Tod kann dieses Haus betreten; kein Gefühl von Armut oder Mangel. Kein Mangel an Versorgung ist hier gegenwärtig oder hat einen Platz. Das sind Illusionen, nichts als bösartiger tierischer Magnetismus – Sünde, ein Glaube an eine Macht außerhalb von Gott.

Aus Collectanea von Mary Baker Eddy

Keine guten Gedanken gehen jemals verloren; alles Gute ist ewig und immer gegenwärtig. Wir kennen die Wissenschaft des Seins, und nichts kann uns disqualifizieren, weil wir sie demonstrieren. Wenn wir uns von Materie zum Geist wenden, um Stärke zu erlangen, können wir Berge versetzen, Hindernisse überwinden, jeden Erfolg erreichen und Furcht und Sünde überwinden. Das Beanspruchen, unseres rechtmäßigen Erbes als Kinder Gottes, ist die wahre mentale Kultur und geistige Erziehung.

Aus “Miscellany”* von Mary Baker Eddy

Die Herrschaft der göttlichen Liebe ist über allem erhaben. Die Liebe regiert das Universum, und sie hat das Gebot erlassen: „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir“ und: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Laßt uns das Molekül des Glaubens haben, das Berge versetzt — des Glaubens, der mit dem Verständnis der Liebe ausgerüstet ist, wie in der göttlichen Wissenschaft, wo das Recht regiert. Der verehrte Präsident und der Kongreß unseres gesegneten Landes sind in Gottes Hand. (S. 278: 8-16)